Hoch den Berg und wieder runter – Auf der Jufenalm

Zahlen & Fakten: Höhe: 1110 m
Parken & Anfahrt: Parkplätze sind bei der Jufenalm in ausreichender Zahl vorhanden.

Um die Anfahrt zu planen, nutze bitte die interaktive Karte ganz
unten. Beim klicken auf den Pin kann die Routenplaner-Funktion genutzt werden.

Hinweise: Im Winter ist auf dem kleinen Wirtschaftsweg ausreichend Bergerfahrung beim Fahren erforderlich. Schneeketten sollten auf jedem Fall dabei sein.
Kinderwagentauglich:
Landschaft:
Aussicht:

Der letzte Ferientag stand nochmal ganz im Zeichen des Rodelspaß.
Da es an den vergangenen Tagen in den niedriger gelegenen Gebieten den wenigen zwischen Weihnachten und Neujahr gefallenen Schnee schon wieder ziemlich weggeschmolzen hat, hieß die Devise: Hoch hinaus!

2015-01-06 14.40.46Relativ spontan entscheiden wir uns dazu in das Gebiet rund um den Hochkönig im Pinzgau zu fahren. Eigentlich auf dem Weg zum Dientner Sattel, bogen wir schon in Maria Alm kurzentschlossen in Richtung der auch schon über 1000 m hoch gelegenen Jufenalm ab. Von einem früheren Besuch hier im Sommer 2012 wussten wir, dass man diese mit dem Auto relativ einfach erreichen kann und dass es im Umfeld der Hütte ein reiches Wegenetz gibt. Wir waren daher sicher schon hier Gelegenheiten für etwas Winterwandern und auch den einen oder anderen Schlittenhang zu finden.

Und tatsächlich, unsere Erwartungen wurden nicht enttäuscht. Schon die schmale Serpentinenstraße hoch zur Alm war schneebedeckt.

Entsprechend war auch oben angelangt alles in eine traumhaftes Weiß gekleidet, so dass die Kinder schnell „schneefein“ gemacht wurden. Während der Himmel auch zunehmend aufriss, führte uns unser erster Weg an der modernen Jufenalm und der kurz dahinter beginnenden 2,5 km langen Naturrodelbahn vorbei. Auch wenn wir in der Alm für günstige 5 € einen zweiten Schlitten hätten mieten können, entschieden wir uns doch gegen die Nutzung dieser Bahn, da wir mit den Kindern ja auch wieder den Berg hoch gemusst hätten. Stattdessen folgten wir dem geräumten Weg bergwärts in Richtung der Wetterherrnkapelle aus dem 17. Jahrhundert.

Da sich bei den Kindern -jetzt um die Mittagszeit- aber der Hunger immer mehr zu- und die Begeisterung fürs Wandern entsprechend abnahm, ging es aber schon kurz hinter der Kapelle auf dem Schlitten erst mal wieder abwärts Richtung der bewirtschafteten Jufenalm. Nachdem beide Kinder jeweils mit einem Elternteil auch noch eine schnelle Abfahrt auf dem dem Eingang direkt gegenüber gelegenen Hügel wagen durften, ging es erst mal ins Warme.

Frisch gestärkt tauschten wir dann den klassischen Rodelschlitten gegen zwei Porutscher. Damit konnten dann die Kinder ohne elterliche Hilfe den Hügel bei der Alm selbständig erklimmen und in beängstigendem Tempo wieder runterrutschen. Uns Eltern blieb nur die Kontrollfunktion am Berg und im Tal, damit zum einen auch das Aufsteigen immer klappt und auf der anderen Seite keine querrenden Wanderer „abgeschossen wurden, und ansonsten konnten wir das herrliche Panorama auf den Hochkönig und die umgebende Bergwelt genießen. Dass gdie Kinder dabei ihren Spaß hatten, kann jeder bestätigen, der in dieser Zeit vorbei kam. Ihre Jubelrufe waren nicht zu überhören.

Als nach vielen, vielen Hoch und Runter die Kraft dann doch langsam nachließ, machten wir uns mit einem kurzen Abstecher über das Wildgehege, der auch einen sehnsuchtsvollen Blick auf den zugeschneiten Spielplatz erlaubte, nach einem schönen Nachmittag im Schnee wieder auf den Rückweg zum Auto.

Jufenalm01


Viel Spaß beim Nachwandern wünscht euch euer Mountainbatchers Team !!

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