bite away – Produkt Empfehlung – Rezession

Produktbewertung: 

Heute möchten wir euch ein nützliches Tool für unterwegs vorstellen, den bite away, elektronischer Stichheiler. Um es gleich vorweg zu sagen, wir bekommen keinerlei Provision oder andere Vergünstigungen für diese Reszission, diese spiegelt nur unsere objektive Meinung dazu wieder.

Wir haben schon seit längeren die Entwicklung der „Heating-Pens“ in der Presse, Social-Media oder auf anderen Kanälen verfolgt. Konnten uns aber lange, um nicht zu sagen viel zu lange, nicht dazu entscheiden einen anzuschaffen.

Wie immer musste erst etwas vorfallen, in Form eines Wespenstiches bei unserer kleinsten, bevor wir uns entschlossen, so einen „Heating-Pen“ zu zulegen

Glücklicherweise waren wir bei diesem Wespenstich nicht mitten im Nirgendwo in der Natur, sondern in einem Museum, so dass der Stich gleich zuerst mit kaltem Wasser und anschließend im Kaffee mit Eiswürfel gekühlt werden konnte und so das Schlimmste vermieden werden konnte. Jedoch hat uns der Stich wieder zum Nachdenken gebracht und uns hat sich unweigerlich die Frage aufgedrängt, was wäre gewesen wenn uns das mitten in einer Bergtour passiert wäre. Ok es gibt ja verschiedenste Salben, Spucke oder verschiedenste pflanzliche Hilfen, wie z.B. Spitzwegerich etc. Eine Salbe hat man ja vielleicht noch mit dabei, Spucke auch, aber dann wird es schon schwierig. Alle diese Dinge mildern dann auch nur die Symptome wie z.B. Jucken, sie bekämpfen aber nicht die eigentliche Ursache, das Gift oder den Speichel, der durch das Insekt injiziert wurde.

Bevor wir uns den „bite away“ gekauft haben, wurde sich dann noch eingehend mit der Materie und vollem dem Insektengift beschäftigt. Um jetzt hier nicht zu tief in die Chemie einzutauchen, versuche ich es mal recht allgemein zu erklären.

Die Bestandteile von Insektengift bestehen aus verschiedenen Toxinen, die sich wiederrum aus verschiedenen Eiweißen und Eiweißketten zusammensetzten. Allergiker reagieren auf eine oder mehrere dieser Eiweißketten überempfindlich. Um nun wirksam einen Stich oder Biss zu behandeln gilt es diese Eiweiße zu neutralisieren, damit diese vom Körper nicht weiter als Gefahr wahrgenommen werden. Dies kann entweder mit Chemie oder auf natürlichem Wege mit Wärme erfolgen.

Kühlen etc. lindert dagegen nur die Symptome wie Juckreiz oder Schwellung durch Gefäßverengung, verlängert jedoch die Haltbarkeit der Eiweißketten, auch z.B. Spucke ist nichts anderes als Kühlung, die durch Verdunstung entsteht. Um es bildlich zu sagen: Ein Hühnerei hält im Kühlschrank auch länger als bei Raumtemperatur und wenn das Ei gekocht wird stockt das Eiweiß aus.

Genau hier setzt der Heating-Pen an, mit einer sehr lokalen und genau dosierten Wärmebehandlung. Dies kann natürlich auch mit anderen Möglichkeiten wie z.B. Feuerzeug und Taschenmesser, Löffel im Wärmebad oder Föhn erreicht werden, allerdings kann hier die Temperatur nie genau geregelt werden und es kann schnell zu Verbrennungen kommenden. Es gibt auch billige, vor allem aus China kommende, Heating-Pens, die keine Zeitbegrenzung und eine Temperaturregelung weit über 70°C haben. Auch hier sind Verbrennungen bei unsachgemäßer Anwendung schon vorprogrammiert.

Der bite-away funktioniert mit einer Betriebstemperatur von 51°C und einer Anwendungsdauer von 3 Sekunden für Kinder und 6 Sekunden für Erwachsene. Dazu hat das Gerät zwei separate Knöpfe auf der Rückseite. Seine Energie bezieht es aus zwei 1,5 V AA Batterien oder Akkus. Die Wärmeplatte aus Keramik hat einen Durchmesser von ca. 6 mm, so dass hier sehr genaue und punktuelle Wärmebehandlungen exakt auf dem Stich oder Bissstelle möglich sind.

Die Anwendung des Pen ist wirklich mehr als kinderleicht, jedoch sollte er von Kindern unter 12 Jahren nicht alleine benutzt werden. Der Pen wird mit der keramischen Wärmeplatte auf die betroffene Stichstelle gedrückt und eines der beiden Programme (3 Sek. für Kindern und 6 Sek. für Erwachsene) durch Drücken der Taste aktiviert. Dadurch wird die Wärmeplatte auf 51°C erhitzt und für die gewählte Zeit lokal angewandt. Danach schaltet sich der Pen automatisch wieder ab.

Hier gilt klar das Motto: JE FRÜHER DESTO BESSER. Am besten ist es den Pen gleich nach dem Stich anzuwenden, da sich das Gift dann noch direkt lokal an der Einstichstelle befindet und sich so vom Pen meist mit einer Anwendung neutralisieren lässt. Aber auch wenn der Stick/Biss älter ist, lässt sich das Eiweiß noch neutralisieren. Allerdings braucht es dann mehrere Anwendungen im Abstand von 10 Sek., da sich das Gift nun schon weiter um den Stich herum verbreitet hat und eine Reaktion vom Körper durch Schwellung und/oder Juckreiz eingetreten ist. Bei uns konnten so Schwellungen und Juckreiz an älteren Stichen binnen 1 Std. behoben werden. Juckreiz meistens sofort nach der Anwendung und die Schwellung war nach gut einer Stunde weg.

Je nachdem wie empfindlich die Haut ist, spürt man die Wärmebehandlung wie ein Brennen oder einen stechenden Schmerz für die Dauer der Behandlung. Wir gehören allesamt deutlich zu den sensibleren , wir nehmen aber das kurze, schmerzliche Stechen gerne in Kauf und haben nachher keinerlei weitere Symptome wie Schwellungen, Jucken oder Spanngefühle. Auch unsere Kids beißen kurz die Zähne zusammen und dann ist es wieder gut.

Laut Hersteller können bei extrem empfindlichen Personen Rötungen oder Irritationen der Haut an der behandelten Stelle auftreten, was wir bei uns allesamt nicht feststellen konnten.

Schlussendliches Fazit:

Wir wollen den „bite away“ nicht mehr missen auch wenn die Behandlung ganz kurz nochmal etwas scherzhaft sein kann. Das aber danach alle Symptome, die ein Stich/Biss mit sich bringt verschwunden sind, wiegt den kurzen Schmerz alle mal auf. Wir können diesen nur wärmstens weitere empfehlen. Der „bite away“ ist in der warmen Jahreszeit nun unserem ständigen Begleiter geworden.

Ein Heating Pen schafft Abhilfe bei allen Insektenstichen/-bissen, bei denen das Gift eine Eiweißbasis hat. Dies trifft z.B. auf Wespen, Bienen, Hummeln, Hornissen, Moskitos, Pferdemücken etc. zu.

Der Heating Pen schützt allerdings NICHT vor evtl. Krankheiten, die durch diese Insekten übertragen werden können.

Das einzige was uns am „bite away“ negativ auffällt, ist die augenscheinlich billige Verarbeitung für den Preis. Die könnte durchaus hochwertiger ausfallen. Daher gibt es für diese Rezession von uns auch „nur“ 4 Sterne von 5 möglichen.


Unsere Empfehlung

bite away - Elektronischer Stichheiler gegen Juckreiz, Brennen, Schmerzen und Schwellungen bei Insektenstichen (z.B. von Mücken, Wespen, Bremsen, Bienen) – ganz ohne Chemie
23,84 EUR
Kaufen
für bite away - Elektronischer Stichheiler Hart Reise Tasche Case von GUBEE
14,99 EUR
Kaufen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

* Die Checkbox für die Zustimmung zur Speicherung ist nach DSGVO zwingend.

Ich stimme zu.

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.